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Warum verwenden Rohrhersteller gemeinsam genutzte Walzenrohrfertigungsmaschinen?

Herkömmliche ERW-Schweißrohrmaschinen benötigen für jeden Rohrtyp einen Satz Walzgesenke. Der Wechsel zwischen verschiedenen Produktionsspezifikationen erfordert die Demontage und anschließende Montage des gesamten Walzgesenks, was zu Stillstandszeiten von 2–4 Stunden führt. Dies verursacht hohe Kosten für die Werkzeugbeschaffung, die Lagerhaltung und den Arbeitsaufwand.

Im Gegensatz dazu nutzt ein Einzelwalzwerk eine gemeinsam genutzte Rohrherstellungsanlage. Angetrieben von einem Motor öffnet, schließt, hebt und positioniert sich der Walzwerksrahmen. Ein einzelnes Walzwerk kann innerhalb eines bestimmten Bereichs verschiedene runde und rechteckige Rohre herstellen, wodurch das Auseinandernehmen und Austauschen der Walzwerkzeuge entfällt.

1Deutlich reduzierte Investitionskosten für Formen zur Rohrherstellung

- Traditionelle Röhrenherstellungsmaschinen:

Dutzende von Spezifikationen erfordern den Kauf von Dutzenden von Walzensätzen. Die Walzenmaterialien sind teuer und binden erhebliches Kapital, und auch die Kosten für die Formenbeschaffung sind sehr hoch.

- Formenteilende Rohrherstellungsmaschinen:

Ein einziger Walzensatz deckt einen Spezifikationsbereich ab und reduziert die Walzenbeschaffungskosten um 80–95 %. Zudem verringert er den Platzbedarf im Formenlager, da die Lagerung und Verwaltung großer Mengen schwerer Walzen entfällt, was Lagerplatz und Verwaltungskosten spart.

2Reduzierte Ausfallzeiten und erhöhte effektive Produktionskapazität

Änderungen der traditionellen Produktionsspezifikationen:

Die Stillstandszeiten für Walzenentnahme, Anheben, Einbau, Ausrichtung und Probeproduktion betragen 2–4 Stunden pro Wechsel. Häufige Spezifikationsänderungen führen zu erheblichem Zeitverlust durch Werkzeugwechsel und verkürzen die effektive Produktionszeit.

Formenteilende Rohrherstellungsmaschinen:

Es ist lediglich die Eingabe von Parametern erforderlich; die Maschine passt die Walzenpositionen automatisch an und führt den Spezifikationswechsel innerhalb weniger Minuten bis zu einigen zehn Minuten durch. Demontage und Montage erfolgen nahezu ohne Ausfallzeiten, wodurch die Produktionskapazität für Kleinserien mit mehreren Spezifikationen deutlich gesteigert wird.

3Anpassbar an die aktuelle Marktstruktur

Aktuell bearbeiten Rohrwerke zahlreiche Kleinserienaufträge mit hoher Nachfrage und unterschiedlichen Spezifikationen. Herkömmliche Produktionslinien für geschweißte Rohre sind aufgrund der häufigen Walzenwechsel ineffizient. Werkzeugmaschinen mit gemeinsamer Werkzeugnutzung ermöglichen die flexible Bearbeitung von Aufträgen mit verschiedenen Spezifikationen, was einen schnellen Wechsel und eine höhere Auftragsabwicklungskapazität erlaubt und somit die Wettbewerbsfähigkeit am Markt steigert.

Geeignet für:Rohrherstellungsanlagen mit zahlreichen Auftragsspezifikationen, häufigen Spezifikationsänderungen, Exportaufträgen und Klein- bis Mittelserienfertigung.

Veröffentlichungsdatum: 24. Oktober 2024
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